Geschrieben von: Wasserversender
Thermalwasser mit Stickstoff = Gefahrgut? - 08.05.2022 10:32
Guten Tag an alle Gefahrstoffexperten im Forum,
ich bin Walter, Qualitätsmanager aus dem Bereich Papier und möchte gerade privat 10 Druckgaspackungen mit 300ml Avène Thermalwasser mit Treibmittel Nitrogen, also Stickstoff per DHL nach Vietnam versenden.
(Avène Thermalwasser findet man schnell im Netz)
Da der Stickstoff als Treibmittel Verwendung findet, ist er nur in geringen Mengen enthalten. Ich schätze 100-150g verteilt auf 10 Gefäße. Alles eingeschrumpft und sicher verpackt. Bei bisherigen Flugreisen hatten die Fluggesellschaften kein Problem gesehen. Die Gefäße werden im Karton während des Fluges auch keinen extremen Temperaturen ausgesetzt.
Das Paket wurde von DHL mit der Begründung:
„UNNr. 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar“
an mich zurück gesandt. Also vorerst € 61,99 Porto verloren.
Daher meine Fragen:
Ist Thermalwasser mit Stickstoff in einer Druckgaspackung in der Luftfahrt ein Gefahrstoff?
Wurde der Inhalt von DHL versehentlich falsch bewertet?
Hätte ich evtl. eine grüne Kennzeichnung als „NON-FLAMMABLE GAS“ benutzen müssen?
Auch an den französischen Hersteller ging schon eine Anfrage, aber vielleicht gibt es hier irgendwo Erfahrungen oder Hinweise, die meiner Argumentation gegenüber DHL hilfreich wären?
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und im Voraus schon einmal für kommende Beiträge!
ich bin Walter, Qualitätsmanager aus dem Bereich Papier und möchte gerade privat 10 Druckgaspackungen mit 300ml Avène Thermalwasser mit Treibmittel Nitrogen, also Stickstoff per DHL nach Vietnam versenden.
(Avène Thermalwasser findet man schnell im Netz)
Da der Stickstoff als Treibmittel Verwendung findet, ist er nur in geringen Mengen enthalten. Ich schätze 100-150g verteilt auf 10 Gefäße. Alles eingeschrumpft und sicher verpackt. Bei bisherigen Flugreisen hatten die Fluggesellschaften kein Problem gesehen. Die Gefäße werden im Karton während des Fluges auch keinen extremen Temperaturen ausgesetzt.
Das Paket wurde von DHL mit der Begründung:
„UNNr. 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar“
an mich zurück gesandt. Also vorerst € 61,99 Porto verloren.
Daher meine Fragen:
Ist Thermalwasser mit Stickstoff in einer Druckgaspackung in der Luftfahrt ein Gefahrstoff?
Wurde der Inhalt von DHL versehentlich falsch bewertet?
Hätte ich evtl. eine grüne Kennzeichnung als „NON-FLAMMABLE GAS“ benutzen müssen?
Auch an den französischen Hersteller ging schon eine Anfrage, aber vielleicht gibt es hier irgendwo Erfahrungen oder Hinweise, die meiner Argumentation gegenüber DHL hilfreich wären?
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und im Voraus schon einmal für kommende Beiträge!