Hallo zusammen,
ich bin noch relativ neu in meiner Rolle als Gefahrgutbeauftragter und aktuell in einigen Punkten unsicher.
Im Zuge des Verkaufs eines Unternehmensteils wurde ich kurzfristig für die Verkehrsträger ADR, IMDG und RID bestellt.
Parallel dazu nimmt der neue Eigentümer Umstrukturierungen vor, wodurch neue Prozesse und Kunden entstehen, grundsätzlich eine positive Entwicklung.
Allerdings führt dies auch dazu, dass bestehende Gefahrgutprozesse entsprechend angepasst werden müssen.
Zu meiner konkreten Fragestellung:
Wir planen, ca. 8 Tonnen UN 3082, Verpackungsgruppe III, per Seefrachtcontainer in die USA zu versenden.
Der IMDG-Teil ist für mich soweit nachvollziehbar.
Aktuell gehen wir davon aus, die Ware nicht als Stückgut, sondern in einem eigenen Container zu verladen.
Meine Fragen dazu:
- Benötige ich für den Versand in die USA zusätzliche Qualifikationen im Hinblick auf 49 CFR?
- Bin ich überhaupt berechtigt, eine solche Sendung zu beauftragen?
- Falls ja: Worauf sollte ich im Zusammenhang mit 49 CFR und dem Export in die USA besonders achten?
Mir ist bewusst, dass die Ausgangssituation nicht optimal ist, und ich gebe offen zu, dass ich mich damit derzeit noch nicht vollständig sicher fühle.
Gleichzeitig besteht ein hoher Zeitdruck, da der Kunde dringend auf die Lieferung wartet und der Vertrieb entsprechend drängt.
Zusätzlich wäre ich sehr dankbar für Hinweise zu sinnvollen oder ggf. verpflichtenden Fortbildungen in diesem Bereich.
Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
Viele Grüße
Tobias