Damit du erstmal nicht allein bist, ein kurzer Beitrag von mir. :-)
Meine Recherche als Nicht-Chemiker führte mich zu den von dir schon zitierten Ergebnissen der KI, ohne dass ich jetzt schlauer wäre.
Aus der Sicht der Arbeitssicherheit frage ich mich zunächst, wie der Werkstoffprüfer einfach mal so was zusammenmischen kann, was offensichtlich so vorher auch noch nie stattgefunden hat (oder du keine Kenntnis hattest :-) ). Ist der ein Beschäftiger deines Unternehmens oder einer externen Firma? Habt ihr da ein Labor, wo man sowas mischen kann? Wurden da Arbeitsbedingungen beurteilt, Gefährdungsfaktoren ermittelt, Schutzmaßnahmen festgelegt, etc etc? Dann müsste es ja auch nen Chemiker geben, der sagen kann, was da raus kommt und welche Gefahren bei Methylnitrat, wenn dieses Nebenprodukt tatsächlich entstehen sollte, raus kommen. Ich kanns mir ehrlich gesagt noch nicht vorstellen, dass das wirklich entstanden sein soll.
Ich denke, das erste Thema hast du zunächst im Unternehmen. Wenn die Mischung wirklich die beschriebenen Eigenschaften hätte, wäre das ja fatal und auch nicht unbedingt fürs Gebäude bestimmt. Hier muss ein Chemiker ran. Vielleicht gibt es hier einen im Forum.
Die Entsorgung wäre dann erst nachrangig. Über die abfallrechtliche sowie gefahrgutrechtliche Einstufung kann man wirklich erst entscheiden, wenn man weiß, wovon gesprochen wird. Und ob sich da ein Entsorger findet...?