Wir bekommen im cross docking Ware, (auch Gefahrstoffe) von unseren Lieferanten, die in der Regel direkt für den Weitertransport in die Filialen verladen werden.

Nun haben wir aber auch Filialen die nicht täglich beliefert werden, so dass die Ware länger als 24h auf der Bereitstellungsfläche verbleiben würde und somit die Lagervorschriften nach TRGS 510 greifen würde.
(Keine Gefahrstoffe für die zusätzliche/besondere Schutzmaßnahmen nach Abschnitt 6 bis 13 erforderlich sind, aber u.U. > als 1500 kg [mehrere verschiedene Gefahrstoffe])


Wenn jetzt am Montag eine Lieferung reinkommt, für eine Filiale die erst am Mittwoch angefahren wird und ich den Auflieger aber bereits am Dienstag (innerhalb der 24h) belade und auf dem abgeschlossenen Betriebsgelände abstelle damit dieser dann Mittwoch abgeholt und zugestellt wird, handelt es sich dann noch um einen "transportbedingten Aufenthalt" und somit bereits um die Beförderung?

Falls ja, gibt es einen max. Dauer für einen "transportbedingten Aufenthalt"? Theoretisch könnte ich den beladenen Auflieger ja auch mehrere Tage auf dem Gelände stehen lassen.


Natürlich wieder strebt es sich mir die Lagervorschriften so zu umgehen, aber ich brauche konkrete Aussagen um dieser Möglichkeit zu wiedersprechen.