Ich sehe das so wie Claudi. Dieses Fahrzeug darf so nicht eingesetzt werden.
Ich würde mich zur Heilung an die österreichischen Behörden wenden. Eventuell besteht da ja ein Wunsch, dieses Ding vorschriftenkonform zu machen. Aber sonst ist das eine nicht zugelassene Beförderung. Hier haben wir ein klassisches Beispiel für eine seeeehr weite Auslegung des ehemaligen 1.1.3.1. b) ADR.
Den Gefahrgutbeauftragten, von dem du dieses "Beförderungspapier" bekommen hast, würde ich mal fragen, ob er seine Ausbildung im Bäckereihandwerk oder aufm Bau gemacht hat. Eine Gefahrgutausbildung kann er nicht haben. Sonst müsste er zumindest in der Lage sein, "Verpackung" von "Tank" zu unterscheiden.
Das "Ding" geht in Richtung MEMU. Nur passt das überhaupt nicht, weil wir keine explosive Stoffe beteiligt haben. An Hand des Bildes habe ich nicht so ganz verstanden, wo sich die Tanks befinden. Sind die unter dem geschlossenen Aufbau und von außen nicht sichtbar?
Es geht eigentlich nur, indem man eine ordnungsgemäße Zulassung, Verwendung und Prüfung der Tanks sicherstellt und eine ADR-Zulassung mit ADR-Zulassungsbescheinigung für Fahrzeug und Anhänger erwirkt. Sollten die Tanks bisher nicht als Tanks zugelassen sein, müsste man die ersetzen.
Der Rest (u.a. Kennzeichnung der Tanks mit Placards und Ziffernwarntafeln , Wiederholung der Kennzeichnung außen, Beförderungspapier, ADR-Bescheinigung Fahrzeugführer, Ausrüstung, usw. usw.) ist dann ein Kinderspiel. :-)