Ich kann die Lagerung in Kühlcontainern nur empfehlen. Denn auch im Seeverkehr werden Batterien meist in Reefer-Containern transportiert. In den Terminals wird die Temperaturüberwachung der Reefer häufig auf die Brandmeldeanlage (BMA) aufgeschaltet bzw. in die Meldeschleife integriert um proaktiv reagieren zu können. So haben wir es bei uns im Betrieb auch umgesetzt. Gerade wenn viele Kleinbatterien in Fässern gesammelt werden, kann man nicht ausschließen, ob dort defekte oder sogar kritisch defekte Batterien enthalten sind und natürlich die Pole abgeklebt sind. Von daher würde ich auf Vorsicht setzen.
Ein guter Bekannter von mir war einige Zeit als Brandschutzbeauftragter für eine Einzelhandelskette tätig. Ich war erstaunt wie häufig es in Supermärkten aufgrund der vorgeschriebenen Batteriesammlung zu Bränden kommt.
ACHTUNG!
Neue und unbeschädigte gebrauchte UN38.3 geprüfte Lithiumbatterien brauchen in der Seefracht KEINEN KÜHLCONTAINER!Im UN38.3 T2 Test "Temperatur" wird mit 72 Grad C getestetDie maximale Temperatur in einem Seecontainer kann maximal 70 Grad betragen. Im Container ist die Temperatur maximal 20-25 Grad C höher wie die Außentemperatur, aber auch nur wenn die Sonnenstrahlen in einem Einfallwinkel von 12° auf den Container treffen.
Denn auch im Seeverkehr werden Batterien meist in Reefer-Containern [i] Bitte nicht von Entsorgungstransporten auf die komplette Seefracht schließen..
Danke!
Stefan